Umzug: Mit 52 Motivwagen, Fußgruppen und Musikzügen ist der Straßenkarneval im Iburg-Tal traditionell bunt, laut und fröhlich

Bad Driburg (sr). Einmal im Jahr wird die Badestadt zur ostwestfälischen Hauptstadt des närrischen Frohsinns. Wenn es am Karnevalssonntag pünktlich um 14.01 Uhr heißt „Der Zoch kütt“, dann sind die Karnevalisten im Iburg-Tal nicht mehr zu halten. Ganz egal, mit welchen Wetterkapriolen sie auch immer konfrontiert werden – die Bad Driburger Jecken sind von jeher wind- und wasserfest.
Und die Themen, die sich die Umzugsteilnehmer auf ihre närrischen Fahnen geschrieben hatten, waren wieder einmal so bunt wie das Leben: Neben pinken Schweinchen, summenden Bienchen, frechen Kobolden und lächelnden Smileys waren auch entzückende Meerjungfrauen, Glück bringende Schornsteinfeger und kleine Gespenster auf den Straßen der Badestadt unterwegs.
Dass es außer süßen Kamellen und anderem Wurfmaterial auch den einen oder anderen Wassertropfen auf das närrische Volk regnete, tat der feucht-fröhlichen Stimmung unter den Zuschauern und Teilnehmern des aus Sicht der Bad Driburger Karnevalsgesellschaft (KG) Rot-Weiße Garde „schönsten, größten und buntesten närrischen Lindwurm in ganz Ostwestfalen“ keinen Abbruch.
Ihre gute Laune ließen sich auch die großen und kleinen Tollitäten der KG Rot-Weiße Garde nicht verhageln. Mit lauten „Bad Driburg Helau“-Rufen gaben sie dem trüben Wetter keine Chance und brachten die Sonne in die Herzen der Jecken. „Es ist einfach super“, gab es von Prinz Michael I. zwei Daumen hoch für die tolle Stimmung.

Autor Silke Rietmüller