Prunksitzung am 25.02.2017

Auch in diesem Jahr stand ein vom Programmablauf später Auftritt an, wenngleich die Veranstaltung bereits um 18.11 Uhr begonnen hatte.  Das hat dem Auftritt aber keinen Schaden getan. Schon beim Einmarsch schlug uns eine Welle der Sympathie entgegen, die den Auftritt förmlich beflügelte. Anders war für das Publikum der plötzliche Ausmarsch der Stadtgarde, nach dem der Kommandant die Gardisten antreten ließ um Uwe Rohde und Jürgen Kappe, der krankheitsbedingt nicht dabei war, erst noch zum Leutnant zu befördern. Während das Publikum kräftig applaudierte wurden dem frisch gebackenen Offizier Rohde kurzerhand die Schulterklappen gewechselt und er konnte den Ausmarsch gebührend als frisch gekürter Leutnant der Stadtgarde mit stimmungsvoller Unterstützung des Publikums genießen.

Ohne Zugabe – die Enttäuschung stand in den Gesichtern.

Jetzt galt es das Gebot umzusetzen. In Windeseile schlüpften die Stadtgardisten aus ihren Uniformen hinein in das Cheerleader-Kostüm, welches man sich eigens für diesen Auftritt hat anfertigen lassen. T-Shirt und Röckchen an, Perücke auf, Püschel in die Hand – fertig!

Dann platzte die Bombe – als wir in einem Outfit welches man eigentlich nur erträumen kann unter der Hymne des 1. FC Köln in die Halle kamen und die Show begann. Schon der Einmarsch war bombastisch. Und dann ging die Post ab. Unsere Zugabe Hulapalu, Andreas Gabalier alias Frank Schölzel in einer Lederhose, mischten das närrische Volk dermaßen auf, dass die Anzahl der Zugaben niemals ausgereicht hätten, wieder Ruhe in den Saal zu bekommen.

Jetzt galt es aber, dass Gebot als erfüllt zu bekommen. Hier ließ sich Hofmarschall und Sitzungsleiter Achim Surmann nicht drauf ein. Er forderte den Auftritt von Hennes dem VIII.

Auch hier war durch die tatkräftige Unterstützung von Verena bereits vorgesorgt. Kurzerhand marschierte dann der Geißbock auf dem Arm unseres mit einem Trikot bekleideten Bürgermeisters und in Begleitung unserer Standarte mit großem Gemecker durch den Saal auf die Bühne. Erst jetzt und noch völlig „Atemlos“ gestanden dann die Feiernden im Saal, dass das Gebot durch die Stadtgarde vollumfänglich erfüllt worden sei.

Vor dem Ausmarsch war dann auch die Zeit gekommen unserer Trainerin Verena Mikus ein „Dickes Dankeschön“zu sagen und in Form eines gespickten Blumenstraußes kenntlich zu machen!

Herzliche Grüße

Ludwig